Weitere individuelle Gesundheitsleistungen

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nicht alle Leistungen, die der modernen Medizin zur Verfügung stehen.

Deshalb sorgen wir mit einer Auswahl an medizinisch und präventiv sinnvollen, individuellen Gesundheitsleistungen für Ihr Wohlbefinden.

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Fotocredit: Adobe, Dana Heinemann

Der Darm spielt eine wichtige Rolle für unser Wohlbefinden. Er ist nicht nur für die Verdauung verantwortlich, sondern steht auch in enger Verbindung mit dem Immunsystem und vielen weiteren Körperfunktionen.

Funktionsstörungen des Darms können gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Häufig zeigen sich zunächst Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Bauchschmerzen. Die Darmgesundheit kann aber auch mit weiteren körperlichen Prozessen und Beschwerden zusammenhängen.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Allergien
  • Migräne
  • Asthma bronchiale
  • Hautprobleme (z. B. Neurodermitis, Hautausschläge, Juckreiz)
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Erschöpfungszustände
  • Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen
  • Beschwerden des Bewegungsapparates
  • chronische Entzündungsprozesse
  • Tumorerkrankungen

Darmgesundheits-Check:

Wenn Sie mehr über Ihre Darmgesundheit erfahren möchten, bieten wir Ihnen einen individuellen Darmgesundheits-Check an.

Dieser kann – je nach persönlicher Situation – folgende Bestandteile umfassen:

  • ein ausführliches Beratungsgespräch
  • eine orientierende Testung bzw. Analyse, z. B. mittels biologisch-energetischem Test
  • eine Stuhluntersuchung

Auf Basis der Ergebnisse besprechen wir mit Ihnen mögliche nächste Schritte und individuelle Empfehlungen.

Wissenswertes rund um den Darm:

  • Der Darm ist mit etwa 7,5 m Länge eines der größten Organsysteme des Menschen.
  • Die Oberfläche des Darms beträgt ca. 300 m² (ca. 1 Tennisplatz).
  • Im Darm leben ca. 1 kg Bakterien (ca. 100.000 Milliarden), die zusammen als Darmmikrobiom bezeichnet werden.
  • Der Darm verfügt über ein komplexes Nervensystem mit etwa 100-150 Millionen Nervenzellen, das auch als enterisches Nervensystem („Bauchhirn“) bezeichnet wird.

Die Therapie mit Eigenblut hat eine lange Tradition. Bereits im 3. Jahrhundert vor Christus wurde sie von chinesischen Ärzten angewendet. Auch in Europa ist sie seit vielen Jahren bekannt.

Bei der Eigenbluttherapie wird eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und anschließend in den Muskel (meist in den Gesäßmuskel) zurückinjiziert. Ziel der Behandlung ist es, die körpereigenen Regulations- und Abwehrmechanismen anzuregen. Durch die Rückinjektion entsteht lokal eine Reaktion des Gewebes. Diese kann das Immunsystem stimulieren und die natürlichen Selbstheilungprozesse des Körpers unterstützen. In einigen Fällen kann das Eigenblut zusätzlich mit pflanzlichen oder homöopathischen Präparaten kombiniert werden.

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Fotocredit: Adobe, Sebastian Kaulitzki

Indikationen:

Allergien, chronische Entzündungen, Haut- und Gefäßerkrankungen, Infektionen, Infektanfälligkeit, vermindertes Allgemeinbefinden (physisch und psychisch), Förderung der Rekonvaleszenz sowie das Auffinden versteckter Krankheitsherde.

Behandlungsbeginn + Behandlungsdauer:

Die Behandlung dauert in der Regel fünf Wochen mit zwei Anwendungen pro Woche.
Häufig wird sie vorbeugend vor der Erkältungs- oder Allergiessaison eingesetzt. Eine Wiederholung der Therapie nach einem Jahr ist sinnvoll, um den Therapieerfolg und Allgemeinzustand zu stabilisieren.

Kosten:

10 Eigenblutinjektionen inklusive homöopathischer Medikamente kosten 250,- €.

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Was ist Mesotherapie?

Mesotherapie ist der Name einer in Deutschland relativ neuen Behandlungsmethode an der Grenze zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde. In Frankreich wird diese Methode seit über 50 Jahren weiterentwickelt und sogar an den Universitäten gelehrt. Es handelt sich um eine Verbindung von Neuraltherapie, Akupunktur und sanfter Arzneimitteltherapie. Dabei werden Mischungen von Medikamenten in sehr geringer Dosis in und unter die Haut eingespritzt. Die Behandlung ist schnell und oft anhaltend wirksam. Da aufgrund der besonderen Spritztechnik und der Anwendung in der Nähe des krankhaften Prozesses nur sehr geringe Medikamentenmengen notwendig sind, minimieren sich die üblichen Nebenwirkungen von schulmedizinischen Arzneimitteln.

Dr. Michel Pistor entwickelte 1952 diese neuartige Technik. Er definierte seine Entdeckung folgendermaßen: „Die Mesotherapie ist eine einfache therapeutische Methode, die zum Ziel hat, das Medikament möglichst nahe an den Ort der Krankheit zu bringen. Es wird in minimalen Dosen lokal in die Haut (intrakutan) oder oberflächlich unter die Haut (subkutan) injiziert“.

Therapieprinzip:

wenig – selten – am richtigen Ort

  • Wenig: Anwendung kleiner Wirkstoffmengen mit sehr feinen Nadeln.
  • Selten: Aufgrund der im Vergleich zu intramuskulären, intravenösen oder oralen Applikationsformen potenziell verlängerten Wirkungsdauer können – abhängig vom individuellen Behandlungsverlauf – größere Abstände zwischen den einzelnen Behandlungsanwendungen erfolgen.
  • Am richtigen Ort: Die Injektionen erfolgen direkt im betroffenen Gebiet.

Die Mikroinjektionen werden manuell mittels Spritzen oder Injektionspistolen ausgeführt.
Kortikoide kommen in den verwendeten Mischungen der Mesotherapie nicht vor.

Die Mesotherapie erfolgt unter Verwendung steriler Materialien und bewährter schulmedizinischer und homöopathischer Medikamentenmischungen auf der Basis eines Lokalanästhetikums. Die Menge der verabreichten Medikamente ist zwar sehr gering, jedoch potenziert sich die Wirksamkeit durch die Kombination verschiedener Arzneien und durch die gezielte, lokalisierte Art der Anwendung. Das entstehende Hautdepot sichert einen schnellen und anhaltenden Therapieeffekt, die Behandlungsintervalle sind dementsprechend lang und richten sich u. a. auch nach dem subjektiven Empfinden des Patienten.

Mögliche Anwendungsgebiete:

  • Beschwerden des Bewegungsapparates (z. B. Gelenk- oder Wirbelsäulenbeschwerden, rheumatische Erkrankungen)
  • Sportverletzungen und Überlastungssyndrome (z. B. Tennis-Ellenbogen, Achillessehnenentzündungen, verstauchte Knöchel, Prellungen und Zerrungen)
  • Stress, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen
  • Migräne, Spannungskopfschmerz, Gesichtsneuralgien, Schwindel, Tinnitus
  • Raucherentwöhnung
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Kosten:

Im medizinischen Bereich werden zwischen 25,- € bis 50,- € pro Sitzung berechnet.

Die molekulare Allergiediagnostik ist ein modernes Verfahren zur Allergieabklärung.

Sie geht über den klassischen Hauttest oder die Bestimmung von spezifischem IgE gegen Allergenextrakte (Mischung vieler Proteine aus Pollen, Lebensmitteln etc.) hinaus, indem sie auf kleinster Molekülebene (Allergenkomponenten) ansetzt.

Bei der molekularen Allergiediagnostik werden spezifische IgE-Antikörper gegenüber einzelnen Allergenkomponenten im Blut der Testperson untersucht.

Diese Diagnostik ist deutlich empfindlicher und es lässt sich sehr viel genauer feststellen, gegen welche Einzelallergene jemand sensibilisiert ist.

Ziele + Vorteile:

  • Unterscheidung zwischen „echter Allergie“ und Kreuzreaktion
  • Risikoeinschätzung (milde vs. potenziell schwere Reaktionen)
  • gezielte Therapieentscheidungen (z. B. spezifische Immuntherapie / Hyposensibilisierung)
  • Abwägung, ob und mit welchen Allergenen ein Provokationstest sinnvoll ist
  • individuelle Empfehlungen zur Allergenvermeidung + Vermeidung unnötiger Diäten

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Fotocredit: depositphotos, svetik

In unserer Praxis bieten wir Ihnen die Möglichkeit, den Regulationszustand Ihres vegetativen Nervensystems analysieren zu lassen.

Was ist das vegetative Nervensystem?

Das vegetative Nervensystem (VNS), auch autonomes Nervensystem genannt, steuert zahlreiche lebenswichtige Funktionen, die nicht bewusst beeinflusst werden können, z. B. Herzfrequenz, Atmung, Verdauung und Stressreaktionen. Es trägt wesentlich dazu bei, dass der Körper seine Funktionen im Gleichgewicht hält.

Was zeigt die VNS-Analyse?

Mit der VNS-Analyse kann die Herzratenvariabilität (HRV) und damit die Variabilität der Zeitabstände zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen gemessen werden. Die Untersuchung ermöglicht eine Einschätzung des aktuellen Zusammenspiels zwischen den beiden Hauptanteilen des VNS – dem Sympathikus (Aktivierung, Stressreaktion) und dem Parasympathikus (Erholung, Regeneration). Sie kann Hinweise auf die Belastungs- und Regenerationsfähigkeit des Körpers sowie auf mögliche Belastungen durch Stress geben.

Es gilt: eine hohe HRV spricht für einen guten Regulationszustand des vegetativen Nervensystems.

Die Analyse erfolgt in Ruhe, ist schmerz- und nebenwirkungsfrei und dauert ca. 7 Minuten.

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Fotocredit: depositphotos, dvargg